Über PTE

Unser Leitbild: lerntherapeutische Qualität und soziale Kompetenz

Seit ihrer Gründung arbeitet die Pädagogisch Therapeutische Einrichtung (PTE) auf konstant hohem Niveau im Bereich der Lerntherapie. Qualität in der Lerntherapie und soziale Kompetenz sind die wichtigsten Bausteine unserer Arbeit. Dieser Grundsatz spiegelt sich auch in unserem Leitbild wider:

„Mitmenschliche Werte und partnerschaftlicher Umgang bilden die Grundlage unserer Arbeit. In jeder PTE wird auf hohem qualitativem Niveau verantwortungsvoll, innovativ und wirtschaftlich erfolgreich gearbeitet.“


PTE-Gründer Karl-Heinz Dittmann, Dipl.-Soz.-Päd.

PTE-Gründer Karl-Heinz Dittmann, Dipl.-Soz.-Päd.

Seit mehr als 20 Jahren arbeitet die PTE erfolgreich im lerntherapeutischen Bereich.
In dieser Zeit wurden von uns mehr als 30.000 Schülerinnen und Schüler gefördert. Außerdem wurde durch uns immer wieder viel Pionierarbeit geleistet.
Jüngste Beispiele sind hier das Lerncoaching oder die Förderung der Lerntherapie über das Bildungs- und Teilhabepaket. Von Beginn an bis zum heutigen Tag steht das Wohlergehen Ihres Kindes für uns im Mittelpunkt. Unsere obersten Prinzipien sind die Qualität unserer Arbeit, Vertrauen und eine faire Geschäftspolitik. In unseren Einrichtungen arbeiten ausschließlich fachlich bestens qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Fachbereichsleitungen


Elke Fode, Pädagogin M.A.

Elke Fode, Pädagogin M.A.
Fachbereiche: Lese-/Rechtschreibschwäche, LRS Englisch, ADHS

  • Pädagogikstudium an der Trinity International University, Chicago, Illinois, USA mit Abschluss Master of Arts C.E.
  • Teacher Training Course Helen Doron Early Englisch mit Lizenz als freiberufliche Englischlehrerin 2000
  • Abschluss als Pädagogisch-Psychologische Lerntherapeutin bei der Akademie für sozialwissenschaftliche Innovation und der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e. V. 2012
  • Langjährige Erfahrung in Lerntherapie und Diagnostik in der PTE Bietigheim seit 2007
  • Referentin für Elternbildungsangebote über das Landesprogramm Stärke seit 2011
  • Konzeptionelle Leiterin der Fachbereiche Lese-/Rechtschreibschwäche und LRS/Englisch in der Pädagogisch Therapeutischer Einrichtung, Waiblingen seit 2015
  • Dozentin für Lerntherapeut(inn)en im Bereich Lese-/Rechtschreibstörung seit 2015

Dipl.-Psychologin Gisela Toepfer

Dipl.-Psychologin Gisela Toepfer
Fachbereiche: Dyskalkulie, Lerncoaching, Diagnostik

  • Studium der Psychologie an der Universität Oldenburg mit Abschluss der Diplomarbeit am College of Charleston, South Carolina, 2006
  • Langjährige Erfahrung in Diagnostik und Lerntherapie in der PTE Bietigheim seit 2008
  • Abschluss als Pädagogisch-Psychologische Lerntherapeutin bei der Akademie für sozialwissenschaftliche Innovation und der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e. V. 2013 FiL-zertifiziert
  • Vortragsleiterin für Elternseminare
  • Lehrtätigkeit im Kontaktstudium zur Pädagogisch - Psychologischen Lerntherapeutin bei der Akademie für sozialwissenschaftliche Innovation und der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e. V. bis 2016
  • Konzeptionelle Leiterin der Fachbereiche Lerncoaching und Rechenschwäche in der Pädagogisch Therapeutischen Einrichtung Waiblingen seit 2016
  • Dozentin für Lerntherapeuten in den Bereichen Lerncoaching und Rechenschwäche seit 2016
  • Abschluss als Systemische Beraterin bei dem Stuttgarter Institut für Systemische Therapie, Beratung, Supervision und Systemisches Coaching, 2017

Wissenschaftlicher Beirat


Dr. Kirstin Erath

Dr. Kirstin Erath
Fachbereiche: Rechnen

Kirstin Erath arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Entwicklung und Erforschung des Mathematikunterrichts an der TU Dortmund.

Kirstin Erath hat von 2006-2012 Mathematik und Physik für das gymnasiale Lehramt am Karlsruher Institut für Technologie studiert. Nach ihrer wissenschaftlichen Staatsprüfung promovierte sie an der Technischen Universität Dortmund im Fach Mathematikdidaktik über das gemeinsame Erklären im Klassengespräch des Mathematikunterrichts. Seit 2016 beschäftigt sie sich in anschließenden Projekten mit der sprach- und fachintegrierten Förderung sowie der Entwicklung von sprachsensiblen Unterrichtsmaterialien. Neben ihrer Arbeit an der Universität ist sie seit 2016 als Vertretungslehrerin an einem Dortmunder Gymnasium tätig.


Dr. Nicola Désirée Klotz

Dr. Nicola Désirée Klotz
Fachbereiche: Teilleistungsstörungen LRS + RS und Lerncoaching

Dr. Klotz promovierte im Bereich der Pädagogischen Psychologie in der Abteilung für „entwicklungsorientierte Lernförderung“. Ihr Projekt war Teil der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Kooperation zur Erforschung der „Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten“. Während ihrer Promotionszeit war sie tätig in der Lehrerausbildung, unter anderem zu dem Thema „Interventionen bei Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten“. An der Uni Osnabrück hielt sie Seminare zu „Prävention und Intervention bei Rechenschwierigkeiten“ und ist momentan an der EH Freiburg tätig.

Publikationen
Simanowski, S., Klotz, N. D., Augustin, R. & Krajewski, K., Regulieren exekutive Funktionen und die emotionale Kontrolle die Stresssymptomatik zwischen dritter und fünfter Klasse? Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie (2018), 50, pp. 71-82. (https://doi.org/10.1026/0049-8637/a000191)

Krajewski, K. & Klotz, N. D. (2017), Förderung mathematischer Bildung. In: F. Petermann & S. Wiedebusch (Hrsg.), Praxishandbuch Kindergarten – Entwicklung von Kindern verstehen und fördern (S. 257-280). Göttingen: Hogrefe.

Projekte der PTE

Hier finden Sie die Projekte, die die PTE teilweise in Zusammenarbeit mit der Akademie für sozialwissenschaftliche Innovation e. V. (ASI) durchführt.
Diese Projekte sind in der Mehrzahl stiftungsgefördert und finden sowohl im In- als auch im Ausland statt.

Hand geben

Weiterbildungsprojekt Rumänien

Workshop zur Förderung innovativer deutscher Kultur- und Bildungstechniken in Rumänien.

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Kinder umarmen sich

Schulprojekt Steigschule mit Heidehof-Stiftung

Erfolgreicher Abschluss des Projekts „Steigerung der Lern- und Lebenskompetenz bei Schülern und Schülerinnen der Steigschule Bad Cannstatt“.

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Klassenzimmer hand heben

Lernkompetenztraining zusammen mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO)

Integration in die Regelschule durch Stabilisierung angemessenen Sozial- bzw. Leistungsverhaltens und Verhinderung von Schulverweigerung

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Klassenzimmer

Projekt Wiedeking-Stiftung

Die Wiedeking-Stiftung Bietigheim-Bissingen unterstützte in außerschulischer Projektförderung in Kooperation mit PTE und ASI bedürftige Kinder mit ADHS aus Bietigheim-Bissingen in ihrem familiären und schulischen Umfeld.

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Geschichte der PTE

Von der Nachhilfe zur Lerntherapie

Die Pädagogisch Therapeutische Einrichtung (PTE) wurde 1994 vom Diplom-Sozialpädagogen Karl-Heinz Dittmann gegründet. Zuvor hatte er erfolgreich mehrere Jugendbildungshäuser geleitet und sich 1993 als Inhaber einer Nachhilfeeinrichtung selbständig gemacht. Trotz großen Erfolges war Dittmann mit seiner Arbeit nicht vollkommen zufrieden. Ihm wurde schnell klar, dass er für seine Schülerinnen und Schüler mehr tun könnte, als es ihm eine klassische Nachhilfe ermöglichte. Die Probleme, die beim Lesen und Schreiben oft auftraten, waren mit reinem Stoffpauken nicht zu lösen. Aus dieser Erkenntnis heraus entstand unter Mithilfe verschiedener Pädagoginnen und Psychologinnen das erste PTE-Handbuch zur Lese-/Rechtschreibschwäche (LRS).

Die erste PTE

Angetrieben von der Überzeugung, dass dieses Konzept eine große Verbesserung der Qualität in der Bildung darstellt, verkaufte Dittmann seine Nachhilfeeinrichtung und eröffnete die erste PTE in Schorndorf. In einer Drei-Zimmer-Wohnung in der dortigen Altstadt wurde unter dem Slogan „Deutsch spezial für rechtschreibschwache Kinder“ Lerntherapie für LRS angeboten. Damals waren privatwirtschaftliche Bildungseinrichtungen noch unüblich und die LRS war weithin unbekannt. Sie wurde bestenfalls als Modediagnose abgetan. Dies macht viel Aufklärungsarbeit nötig, um die Idee der PTE zu etablieren. Hierbei konnten viele Kritiker als Kooperationspartner gewonnen werden.

Die PTE wächst

In den folgenden vier Jahren entstanden neun weitere Einrichtungen im Großraum Stuttgart. Doch die Kapazitäten, die PTE mit eigenen Kräften weiter zu verbreiten und so noch mehr Kindern helfen zu können, stieß bald an Grenzen. So nutzte Dittmann seine Erfahrungen, die er bereits als Franchisepartner in der Nachhilfe gemacht hatte und bot sein Konzept Partnern in Lizenz an. Damit war es möglich, Einrichtungen im ganzen Bundesgebiet zu eröffnen. Außerdem brachten die Partnerinnen und Partner wertvolle Erfahrungen und Kompetenzen in das Netzwerk ein und bereicherten somit die inhaltliche Arbeit der PTE. Dies ist noch heute einer der Grundpfeiler des Netzwerkes.

Nach der ersten Gründung eines Partners 1995 entwickelte sich die Zahl der Einrichtungen rasant und bereits 1999 gab es 33 PTEs. Die logische Konsequenz war die Gründung der PTE Franchise GmbH zum 09. Februar 2000. Heute sind PTE-Einrichtungen in einem Partnersystem über ganz Deutschland verteilt.

Doch neben der Erweiterung des Wirkungskreises arbeitete man auch kontinuierlich an der konzeptionellen Weiterentwicklung des Systems. Der Bedarf von ähnlichen Angeboten für Kinder mit Rechenschwäche/Dyskalkulie und Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) war groß und der Leidensdruck der Betroffenen enorm. Die Erarbeitung von Therapiehandbüchern für diese artverwandten Felder war naheliegend und wurde mit Hochdruck vorangetrieben. Daraus entstand der konzeptionelle Bereich. Dort entwickeln erfahrene Lerntherapeutinnen und Sozialwissenschaftlerinnen permanent die Handbücher weiter, erarbeiten neue Konzepte, testen Materialien oder Diagnostikverfahren, erarbeiten Fachvorträge oder stehen den Partner/-innen beratend zur Seite.

Der hohe Qualitätsanspruch ist bis heute hervorstechendstes Merkmal der PTE. In unseren Einrichtungen wird nur mit pädagogisch und psychologisch ausgebildeten Therapeut(inn)en gearbeitet. Außerdem durchlaufen alle Mitarbeiter/-innen und Partner/-innen eine interne lerntherapeutische Fortbildung.

Die PTE ist bundesweit von den Jugendämtern für eine Förderung nach § 35a Kinder- und Jugendhilfegesetz anerkannt. Weitere Anerkennungen nach Bildungs- und Teilhabepaket oder für die Jugendhilfe liegen vor. Darüber hinaus wird eng mit Schulämtern, Schulen und weiteren Fachstellen zusammengearbeitet.

Neuester Systeminhalt seit 2012 ist das Lerncoaching. Hier reagierte die PTE auf die Entwicklung, dass immer mehr schwerwiegende Lern- und Leistungsstörungen vorliegen, die nicht auf eine Rechenschwäche/Dyskalkulie, eine LRS oder eine ADHS zurückgehen. Dieses neue Störungsbild ist von vielen Faktoren beeinflusst und kann über die Nachhilfe nicht oder nur teilweise beseitigt werden. So werden hier Kinder und vor allem Jugendliche mit lerntherapeutischen Methoden wieder fit für ihren Schulalltag und damit auch für ihr weiteres Leben gemacht.

Zum 01. Januar 2018 wurde die PTE Franchise GmbH in PTE Partnersysteme GmbH umbenannt. Die bewährte Struktur der Firma wurde dabei beibehalten.