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Testung & Diagnostik

Wenn Ihr Kind sehr starke Beeinträchtigungen beim Lesen, Schreiben, Rechnen oder gravierende Probleme mit der Aufmerksamkeit und der Konzentration hat, dann muss geprüft werden ob eine

  • Lese-/Rechtschreibschwäche/Legasthenie,
  • Rechenschwäche/Dyskalkulie,
  • AD(H)S (Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitäts-Syndrom) vorliegt.

Kurz und knapp:

Nicht selten treten sogar mehrere Beeinträchtigungen gemeinsam auf. Daher ist es wichtig, eine qualifizierte Diagnostik durchzuführen, um die Ursachen der Probleme zu erkennen und auf dieser Grundlage mit einer gezielten Förderung anzusetzen.

Innerhalb der PTE werden ausschließlich wissenschaftlich fundierte und erprobte Testverfahren verwendet. Darüber hinaus führen wir immer eine ausführliche Anamnese, also eine systematische Analyse der persönlichen Umstände der Schülerin oder des Schülers, durch.

Ausführliche Informationen:

Grundvoraussetzung für jede Förderung ist eine aussagekräftige Diagnostik. Deshalb ist ein fachlich fundiertes Test- und Diagnostiksystem immer wichtiger Teil unserer Arbeit mit Eltern und Kind.

So stehen am Beginn einer jeden Förderung eine gründliche anamnestische Datenerhebung sowie die Durchführung von Begabungs- und Fachtests im Mittelpunkt. Arbeitsproben, die gezielte Verhaltensbeobachtung und Befunde auch von externen Fachstellen runden die Diagnostik ab. Selbstverständlich ist für uns eine begleitende Verlaufs- und Abschlussdiagnostik.

Die Feststellung der Lernausgangslage, die Erstellung eines Begabungsprofils und die Bestimmung der individuellen Stärken und Schwächen des Kindes sind ebenso Grundstein für die Erstellung des Therapieplans wie die Beurteilung der Schwere der Störung. Die Entscheidung, ob eine Lese-/Rechtschreibschwäche, eine Rechenschwäche oder Hinweise auf eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung vorliegen, kann nur mit Hilfe gut ausgebildeter Diagnostiker, wissenschaftlich anerkannter Tests und einem fundierten Wissen über die Störungsbilder getroffen werden. Unsere Diagnostiker(inn)en arbeiten zur Gewährleistung einer optimalen Erfassung aller relevanter Bereiche eng mit anderen Fachstellen wie Beratungsstellen, Schulpsycholog(inn)en oder Kinderärzt(inn)en zusammen.

Um die spezifischen Probleme des Kindes in den einzelnen Bereichen festzustellen, setzen wir wissenschaftlich anerkannte Begabungs- und Fachtests ein und erstellen gezielte Fehleranalysen von Schreibproben und Rechenprofile. Die Erfassung von Hinweisen auf eine zentrale Fehlhörigkeit oder auf gestörtes Binokularsehen gehören ebenso zu unserer Routine wie die Feststellung von erhöhter Ängstlichkeit oder Prüfungsangst. Hierbei kommen anerkannte Verfahren zur Erfassung der psychischen Befindlichkeit des Kindes zum Einsatz.

Mit Hilfe der gewonnenen Daten erstellen wir einen individuellen Therapieplan. In einem ausführlichen Gespräch mit den Eltern werden die Ergebnisse und das weitere Vorgehen besprochen. Ergeben sich aus der Diagnostik Hinweise auf weitere Auffälligkeiten, verweisen wir an die entsprechenden Fachstellen, z.B. Kinderarzt, Pädaudiologe, Augenarzt, Ergotherapeut u.a.m. weiter.

Zur Überprüfung und Kontrolle des Therapiefortschrittes werden Arbeitsproben durchgeführt und normierte Tests ausgewertet. Auch die Rückmeldung der Eltern in regelmäßig stattfindenden Gesprächen ist uns sehr wichtig. Der Therapieplan kann dann entsprechend dem Stand des Kindes erneut angepasst werden oder andere wichtige Schritte, wie z.B. eine logopädische Behandlung, können auch jetzt noch in die Wege geleitet werden.

Zum Abschluss der Therapie werden zur Überprüfung des Therapieerfolges nochmals normierte Tests oder Arbeitsproben durchgeführt und in einem Abschlussgespräch mit den Eltern der weitere Weg des Kindes besprochen.

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Diese Informationsseite wurde in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Dyskalkulie, Lerncoaching, Diagnostik unter der Leitung von Dipl.-Psychologin Gisela Toepfer erstellt.

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