Wenn das Lesen stockt und das Schreiben zur täglichen Belastungsprobe für die ganze Familie wird, steckt oft eine Lese-Rechtschreib-Störung (LRS) dahinter. Unsicherheiten, sinkende Noten und der ständige Kampf bei den Hausaufgaben zerren an den Nerven von Kindern und Eltern. Doch eine LRS ist kein Zeichen mangelnder Intelligenz. Mit der integrativen Lerntherapie der PTE setzen wir genau dort an, wo herkömmliche Nachhilfe an ihre Grenzen stößt: Wir bauen Frustrationen ab, stärken das Selbstwertgefühl und entwickeln gemeinsam Schritt für Schritt eine solide Lese- und Schreibkompetenz.
Der Begriff der Lese-/Rechtschreibschwäche (LRS)
Kurz und knapp:
Legasthenie (griechisch für Leseschwäche) ist ein eher veralteter Begriff, der häufig für die Lese-/Rechtschreibschwäche benutzt wird. Eine Leseschwäche oder eine Rechtschreibschwäche können auch einzeln auftreten und sind daher als Bezeichnungen genauer.
Eine LRS kann auch in Kombination mit einer Rechenschwäche oder einer ADHS/ADS auftreten.
Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte nehmen Sie hierfür Kontakt zur nächstgelegenen PTE auf.
▼ Mehr lesenAnzeichen und Symptome: So erkennen Sie eine Lese-/Rechtschreibschwäche (LRS)
So erkennen Sie eine Lese-/Rechtschreibschwäche: Haben Sie bei Ihrem Kind eine oder mehrere der folgenden Schwierigkeiten beobachtet?
- Die Bildung einfacher Wortreime, die korrekte Benennung von Buchstaben fällt schwer?
- Die Lesegeschwindigkeit ist sehr niedrig und es gibt Probleme, Texte zu verstehen?
- Beim Lesen oder Schreiben werden Buchstaben oder Wortteile ausgelassen, vertauscht oder hinzugefügt?
- Ähnlich klingende Laute (z. B. d und t) können kaum unterschieden werden?
- Schwierige Wörter werden immer wieder auf eine andere Art falsch geschrieben?
- Konsonantendoppelungen (z. B. mm, tt, nn), Dehnungen (z. B. ah, eh, aa) oder die Groß- und Kleinschreibung bereiten Schwierigkeiten?
Wenn Sie einige oder alle dieser Fragen mit Ja beantworten können,
handelt es sich evtl. um eine Lese-/Rechtschreibschwäche (LRS), oft auch
Legasthenie genannt. Dies kann durch eine fundierte Testung und Diagnostik festgestellt werden.
Ursachen einer Lese-/Rechtschreibschwäche (LRS)
Die Ursachen der Lese-/Rechtschreibschwäche (LRS) sind vielfältig und individuell sehr verschieden. Neueste Forschungsarbeiten zeigen, dass der Erwerb von Einsichten in die Struktur unserer Schriftsprache und das Begreifen des Zusammenhangs von gesprochener und geschriebener Sprache bei Kindern mit LRS stark verzögert stattfindet. Auch wichtige Lernvoraussetzungen wie die visuelle (sehen) oder auditive (hören) Wahrnehmung spielen eine große Rolle beim Schriftspracherwerb. Sind diese Lernvoraussetzungen eingeschränkt, spricht man von Teilleistungsschwächen. Jedoch weiß man inzwischen, dass diese Teilleistungsschwächen nicht bei allen Kindern mit LRS vorhanden sind. Bei ca. 60 % der betroffenen Kinder ist ein naher Verwandter ebenfalls betroffen, was eine genetische Disposition für LRS vermuten lässt. Aber auch schulische und häusliche Faktoren wie häufiger Lehrerwechsel, einkanaliges Lernen oder psychische Belastungen in der Familie können zur Entstehung einer LRS beitragen. Bisher war es nicht möglich, eine einzige Ursache für eine Lese-/Rechtschreibschwäche zu identifizieren; vielmehr muss jede einzelne der genannten Ursachen als Risikofaktor gesehen werden, welche in unterschiedlichsten Kombinationen eine LRS bedingen können.
Diagnostik einer Lese-/Rechtschreibschwäche (LRS)
Eine zielgerichtete und effektive Therapie einer LRS ist nur möglich, wenn eine aussagekräftige Diagnostik vorliegt. Neben der Überprüfung des Lesens und Schreibens ist die Feststellung der Lernausgangslage sowie die Erfassung der Stärken und Schwächen des Kindes in verschiedenen Wahrnehmungs- und Verarbeitungsbereichen eine unabdingbare Voraussetzung für die Erstellung eines individuellen Förderplans. Wissenschaftlich anerkannte Tests und informelle diagnostische Instrumente bilden hierfür bei uns die Grundlage. Die Ergebnisse unserer Diagnostik werden in vielen Fällen durch Befunde anderer Fachstellen (zum Beispiel sozialpädiatrische Zentren, psychologische Beratungsstellen) ergänzt. Die Diagnostik einer LRS kann nach international anerkannten Diagnostikkriterien von der PTE erstellt werden.
Die LRS-Therapie
Kurz und knapp:
Eine LRS-Therapie hilft dabei, eine Lese-/Rechtschreibschwäche/Legasthenie bei Kindern zu behandeln.
Eine Lerntherapie in der PTE orientiert sich zunächst nicht am aktuellen Stoff der Schule, sondern am individuellen Stand des Kindes. Ein Hauptbestandteil ist eine Methode, die den Betroffenen hilft, Wörter in Silben aufzugliedern und Laute zu isolieren. So werden neue Strategien für das Lesen und Schreiben vermittelt. Der Ablauf einer Lerntherapie ist dabei immer gleich.
▼ Mehr lesenZielsetzung der Lerntherapie
Von Anfang an werden Erfolgserlebnisse und Freude am Lernen vermittelt. Dies entlastet meist nicht nur das Kind, sondern das gesamte familiäre und schulische Umfeld. Lernen, Lesen und Schreiben werden als etwas Positives erlebt und als Kompetenzen für das ganze Leben gefestigt.
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