LT für Erwachsene

Lerntherapie für Jugendliche und Erwachsene

Lerntherapie und Lerncoaching richten sich nicht nur an Kinder, sondern auch an Jugendliche und Erwachsenen – etwa im Beruf, in der Ausbildung oder im Studium. Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben, Rechnen oder beim strukturierten Lernen sind keine Frage des Alters: Wer sie nicht frühzeitig erkennt, erlebt oftmals Frust, sinkende Motivation und psychosoziale Belastungen. Ein professioneller Unterstützungsansatz kann an dieser Schnittstelle ansetzen und Wegbereiter für nachhaltige Veränderungen sein.

Ein weiterer ausschlaggebender Faktor für Jugendliche und Erwachsene, sich an die PTE zu wenden, sind fachlich fundierten Tests auf Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) und Dyskalkulie.

Denn ein solches Gutachten ist die Voraussetzung für den Nachteilsausgleich. Ein Nachteilsausgleich kann beispielsweise in Form von verlängerter Bearbeitungszeit, individueller Prüfungsorganisation oder dem Einsatz technischer Hilfsmittel erfolgen. Gerade in Umschulungen, Weiterbildungen oder berufsbegleitenden Studiengängen ist ein diagnostizierter Förderbedarf und damit der Nachteilsausgleich entscheidend, um faire Prüfungsbedingungen zu schaffen.

Zielgruppen und Einsatzbereiche im Jugend- und Erwachsenenalter

Ob im Beruf, in der Ausbildung, im Studium oder in der Lebensmitte – Lerntherapie und Lerncoaching bieten passgenaue Unterstützung und Vorteile:

  • Effektive Lösung spezifischer Lernprobleme durch gezielte Diagnostik und Therapie
  • Training lebenslanger Lernkompetenz, die z. B. Prüfungsstress, Zeitdruck und fehlende Motivation reduziert
  • Flexible Formate (Einzel, Tandem, Präsenz, Online) passend zu Alltag, Ausbildung oder Beruf
  • Integration psychosozialer Aspekte, um Blockaden wie Ängste, Selbstzweifel oder Überforderung abzubauen
  • Einbezug der persönlichen Lebenssituation, z. B. Berufskontext, familiäre Anforderungen

Zielgruppen:

  • Jugendliche in Ausbildung oder Berufsschule, die Schwierigkeiten mit Lernorganisation, Motivation oder Prüfungsdruck haben
  • Erwachsene in Umschulung, Weiterbildung oder Studium, die nachhaltige Lernstrategien entwickeln wollen oder denen legasthenische oder dyskalkule Besonderheiten bisher verborgen blieben
  • Personen mit ADHS, Konzentrationsproblemen oder Prüfungsängsten, die ihre Leistungsfähigkeit besser strukturieren müssen – unabhängig vom Alter

Lerntherapie oder Lerncoaching?

Die PTE wendet beide Angebote zielgruppengerecht an: Lerntherapie bei klar erkennbaren Teilleistungsstörungen, Lerncoaching bei übergreifenden Lernstrategien oder motivationalen Blockaden.

  • Bei klar diagnostizierbaren Teilleistungsstörungen mit individuellem Förderbedarf empfiehlt sich die Lerntherapie als intensiver, fachspezifischer Ansatz.
  • Liegt das Problem eher in Motivation, Lernorganisation, Prüfungsstress oder Selbstmanagement, ist Lerncoaching die richtige Wahl.

Beide Methoden ergänzen sich ideal – insbesondere bei Jugendlichen und Erwachsenen, die nicht allein schulische Lücken schließen, sondern nachhaltige, eigenverantwortliche Lernkompetenz entwickeln möchten. Die PTE verbindet hierfür fundierte Diagnostik, didaktische Expertise und moderne Coaching‑Ansätze mit über 30 Jahren Erfahrung und einer systemischen, wertschätzenden Haltung.

Was ist Lerncoaching und wie unterscheidet es sich?

Lerncoaching – insbesondere für Jugendliche, Auszubildende und Berufstätige – verfolgt einen ganzheitlich‑ressourcenorientierten Ansatz zur Förderung selbstständiger Lernkompetenz.
Im Unterschied zur Lerntherapie geht es nicht vordergründig um die Korrektur fachlicher Defizite, sondern um Strategien zur Selbstorganisation, Zielklärung, Motivation und Stressbewältigung – etwa durch Konzentrationstechniken, Prüfungsangst-Management und effiziente Lerntechniken.

Lerncoaching bei der PTE wird von lerntherapeutisch ausgebildeten Fachkräften durchgeführt, die auf der Grundlage von Testung und Anamnese maßgeschneiderte Trainingspläne erstellen. Der Ansatz ist systemisch, das heißt: Die individuelle Lebenssituation wird ebenso berücksichtigt wie Schule, Ausbildung oder Berufsumfeld.

Der Nachteilsausgleich

Viele Auszubildende und auch Studenten wenden sich an die PTE, um sich auf LRS oder Dyskalkulie testen zu lassen. Denn ein solches Gutachten ist die Voraussetzung für den Nachteilsausgleich.

Ein Nachteilsausgleich kann beispielsweise in Form von verlängerter Bearbeitungszeit, individueller Prüfungsorganisation oder dem Einsatz technischer Hilfsmittel erfolgen. Gerade in Umschulungen, Weiterbildungen oder berufsbegleitenden Studiengängen ist ein diagnostizierter Förderbedarf und damit der Nachteilsausgleich entscheidend, um faire Prüfungsbedingungen zu schaffen.

Formal ist der Nachteilsausgleich über das SGB IX (§ 209) geregelt. Aber eben auch über die einzelnen Prüfungsverordnungen, die in den einzelnen Bundesländern anders gehandhabt werden. Zudem hat jede Schule bzw. Uni einen gewissen Spielraum in der Umsetzung. Denn allein eine nachgewiesene „Behinderung“ reicht nicht aus. Es muss der Nachteil auf den einzelnen Studiengang, Ausbildungsschwerpunkt nachgewiesen werden.

Hier finden Sie die Regelung des Deutschen Studierendenwerk:

https://www.studierendenwerke....