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Öfter mal ein bisschen Gehirnjogging

Bei der PTE werden Techniken, Tipps und Kniffe für schnelles Lernen vermittelt

Richtiges Lernen kann erlernt und eingeübt werden. Stichworte sind dabei „Gehirngerechtes Lernen", „Energie tanken", „Arbeitstechniken" und die „Lerntypen".

Das menschliche Gehirn gleicht in seiner äußeren Form dem Inneren einer Walnuss - und wie diese teilt sich auch das Gehirn in zwei Hälften. Dabei ist die rechte Gehirnhälfte eher für die Kreativität zuständig, die linke für die Logik. In unserer westlichen Kultur - und vor allem in unseren Schulen - wird vor allem die linke Hirnhälfte angesprochen. Das Ziel von effektivem Lernen ist die Aktivierung beider Gehirnhälften. Wer das schafft, hat mehr Erfolg. Gehirngerechtes Lernen heißt vor allem beim Lernen möglichst viele Sinne gleichzeitig anzusprechen. Jedes Kind neigt zu einem von drei Lerntypen, und wenn diese individuelle Stärke erkannt ist, kann das Kind sein Lernen entsprechend ausrichten.

Es gibt Seher, Hörer und Fühler. Durch bewährte Tests wird der Lerntyp ermittelt - dabei gibt es oft überraschende Ergebnisse, werden individuelle Stärken dort erkannt, wo sie nie vermutet wurden.

Eine grundlegende Erkenntnis der Lernforschung ist auch, dass nicht ununterbrochen gelernt werden sollte. Energie tanken ist ebenso wichtig wie das Lernen selbst. Wer alle halbe Stunde ein kurzes Päuschen macht, kann sich länger konzentrieren. Lob, Fruchtsaft und etwas Bewegung sind in diesen kurzen Pausen wahre Energiespender - Ärger, Gameboy oder Fernseher blockieren dagegen die Motivation, weiter zu lernen.

Gehirnjogging ist angesagt, wenn man Auffassungsfähigkeit und Erinnerungsvermögen optimal nutzen möchte. Dass das Memory-Spiel ein gesundes Dopingmittel für‘s Gehirn ist, ist schon wieder etwas in Vergessenheit geraten. Doch mit einem selbst gebastelten Memory kann ein Kind auch die Schreibweise schwieriger Worte einüben. Bei der Suche nach Wortpaaren sieht es die Wörter während einer kurzen Spielrunde viele Male. Dabei ahnt es vielleicht nicht einmal, dass es gerade lernt.

Beim Sport leuchtet es jedem gleich ein, dass nur Erfolg hat, wer eine Übung viele Male durchführt. Beim Lernen ist es eigentlich nicht anders. Nur wenn eine Information viele Male geübt, wiederholt und benützt wird, lässt sie im menschlichen Gehirn einen verlässlichen Pfad zurück und kann so immer wieder gefunden werden. Wenn man nur einmal querfeldein läuft, hinterlässt das kaum eine Spur auf der Wiese und man wird den gleichen Weg beim nächsten Mal nur mit Mühe wiederfinden. Nutzt man aber täglich diesen Pfad, dann wird er bei jedem Mal breiter, bis er schließlich eher an eine Autobahn als an einen Trampelpfad erinnert.

Auch moderne Lerntechniken erfordern Disziplin und Konzentration - jeder muss sein Wissen selbst aufnehmen, und niemand kann einem diese Arbeit abnehmen. Lerntechniken tragen jedoch dazu bei, diese Prozesse zu systematisieren und zu effektivieren. So sind etwa Lernkarteien eine feine Sache, wenn man ihre Möglichkeiten zu nutzen weiß.

Um komplexere Sachverhalte verstehen und sich einprägen zu können, hilft es viel, wenn man sie gut strukturiert - logisch und anschaulich zugleich, dann werden beide Gehirnhälften genutzt.

Eine wichtige Gedächtnisstütze in diesem Sinne ist dabei das Mindmapping.

S.Felger/A.Hottinger

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